IGEL-Leistungen

Sehr geehrte Patientin einer gesetzlichen Krankenkasse!

Sicher haben Sie es auch bemerkt: Veränderungen im Gesundheitswesen sind seit langem schon keine Verbesserungen mehr!

Die zunehmende Leistungsschwäche gesetzlicher Krankenkassen können und wollen wir nicht zum Maßstab für Qualität unserer Betreuung in der Medizin werden lassen. Die folgenden Leistungen - allesamt wertvolle Gesundheitsleistungen mit klarem Bezug zu unserem Fachgebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe- werden nicht mehr aus den Mitteln der Gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Sie können deshalb nur noch über die Ärztliche Gebührenordnung (GOA) direkt mit Ihnen privat abgerechnet werden.

Die erweiterte Krebsvorsorge- Untersuchung

Im Untersuchungsangebot unserer Praxis können Sie von uns folgende „Individuelle Gesundheitsleistung“ zusätzlich erhalten.

 

Ultraschalluntersuchung des inneren Genitale zur Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut, Douglasraumbeurteilung und Ultraschalluntersuchung der Adnexregionen

Mit dieser Ultraschalluntersuchung kann u.a. die Beschaffenheit bzw. der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut beurteilt werden. Polypen der Schleimhaut können mitunter frühzeitig erkannt werden, bevor sie zu Blutungsstörungen führen. Als Adnexregionen werden die Eileiter und Eierstöcke beiderseits neben der Gebärmutter bezeichnet. Hier werden Vergrößerungen durch Tumore oder Zysten erst ab einer gewissen Größe ertastet. Eine Ansammlung von „Wasser“ im Bauchraum, dem sog. Douglasraum hinter der Gebärmutter kann ein frühzeitiger Hinweis auf Zellveränderungen am Eierstock sein. Eine rechtzeitige Erkennung von Veränderungen an diesen Genitalorganen gehört zu einer umfangreichen Krebsvorsorgeuntersuchung dazu. 

 

 Besonderer Zellabstrich „Thin Prep

Bei dem herkömmlichen Zellabstrich vom Muttermund werden Zellen auf einen Glasobjektträger aufgetragen, mikroskopisch untersucht und nach dem Schema nach Papanicolaou (PAP) eingeteilt. Mit dem verbesserten Zelltest werden, die mit einer speziellen Bürste entnommenen Zellen, in eine Konservierungslösung gegeben und erst im Labor vor der mikroskopischen Untersuchung aus der Lösung gewonnen und ebenfalls nach PAP beurteilt. (Nähere Erläuterungen siehe Flyer)

 

Humane Papillomaviren

HPV gehören mit zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich. Bestimmte Virustypen spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen. Sie sind auch beteiligt bei der Entstehung einer Reihe anderer Krebsarten des unteren Genitalbereiches. Der Nachweis von Hochrisiko -HPV –Typen kann eine erweiterte Beurteilung von auffälligen Krebsabstrichen ergänzen. Sollte bei dem Zellabstrich der Nachweis von Hochrisiko – HPV erbracht werden, so ist dies kein Anlass zur besonderen Beunruhigung. Im Gegenteil es bietet sich die Möglichkeit, neu auftretende oder bereits vorhandene Veränderungen in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln.

 

Lagekontrolle einer Intrauterinspirale

In der 2. Woche nach Einlegen eines Intrauterinpessars kann auf Grund der sonstigen Hilfen-Richtlinien des Bundesausschusses die Lagekontrolle durch Ultraschall-untersuchung nicht zu Lasten der GKV abgerechnet werden. Die Kosten für weitere Untersuchungen zur IUP-Lagekontrolle mittels Ultraschall werden nur dann von der GKV übernommen, wenn ein Krankheitsverdacht z.B. auf Perforation besteht. In allen anderen Fällen müssen Kontrolluntersuchungen privat nach GOÄ mit den Patienten abgerechnet werden.

Knochendichtemessungen per Ultraschall

Diese Meßmethode wird bereits mit Erfolg bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Im Vergleich zu Röntgenstrahlen verhalten sich die Ultraschallwellen völlig anders und komplexer im Knochengewebe. Es werden nicht nur die Resorption, sondern auch die Geschwindigkeit und die Reflexion der Schallwellen im Knochen und auf der Knochenoberfläche gemessen. Bei der QUS werden also prinzipiell 2 Meßdaten zur Beurteilung des Knochens herangezogen - Schallgeschwindigkeit „Speed of sound“ in m/sec und - Schallschwächung „broadband ultrasound and attenuation“ in dB/ Mhz.

Die Ergebnisse der Ultraschallmessung werden vorwiegend durch 3 Parameter beeinflußt, Microarchitektur des Knochens, Mineralgehalt der Knochenmatrix und Elastizitätsfaktor. Vorteil dieser Meßmethode ist zusätzliche Information über Kompaktastärke der Knochenhülse und Bälkchenarchitektur. Die Ultraschallmessung der Knochendichte und Ermittlung eines möglichen Frakturrisikos hat sich wegen der einfachen Anwendung und der fehlenden Strahlenbelastung als Screeningmethode durchgesetzt und kann als Verlaufskontrolle unter Therapie eingesetzt werden.

 

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